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 Hat die Raumfahrt eine Zukunft?












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Wenn wir jemals eine interstellare Raumfahrt haben wollen, dann müssen wir es zunächst lernen, die Trägheit zu beherrschen. Jene Trägheit, deren Ursache die Physik seit Isaac Newton in einem Vermögen der Masse sieht, ohne äussere Kräfte einen Ruhe- oder Bewegungszustand zu erhalten. Das Trägheitsprinzip.

Trägheit erscheint vor diesem Hintergrund als unabwendbare Eigenschaft von Körpern mit Masse. Und doch muss sich diese Trägheit "ausschalten" lassen, will man in der Zukunft eine Raumfahrt betreiben, bei der interstellare Entfernungen in sinnvoller Zeit, also Tagen, Wochen und Monaten, überwunden werden, denn:

Für solch eine Raumfahrt werden positive, negative und radiale Beschleunigungen gefordert, die mehr als das Tausendfache der Erdbeschleunigung erreichen. Und entsprechen hoch fiele für ein Raumschiff die Trägheit aus, wäre diese eine Eigenschaft von Körpern mit Masse. Interstellare Raumfahrt wäre dann also unmöglich.

Ich behaupte nun, dass Trägheit keine Eigenschaft der Masse ist, sondern lediglich die Folge einer Ortsveränderung im Mikrokosmos, bei der die eingenommenen Orte periodisch mehrfach besetzt werden. Drei Fälle als schnelle Beispiele:

- Tritt die Mehrfachbesetzung gleicher Orte im Rahmen einer klassischen Beschleunigung auf, erscheint ein widerstandsartiges Beharrungsvermögen der Masse - eine Trägheit.

- Tritt die Mehrfachbesetzung gleicher Orte im Rahmen einer potentiellen Beschleunigung mit einem Gravitationsfeld am Ort der erzwungenen Ruhe auf, erscheint eine Schwere der Masse - ein Gewicht.

Trägheit und Schwere haben dann die gleiche Ursache!

- Tritt die Mehrfachbesetzung gleicher Orte im Rahmen einer ungestörten Beschleunigung mit einem Gravitationsfeld nicht in Erscheinung, so bleibt diese Ortsveränderung frei von Trägheit und Schwere - der Freie Fall.

Folglich kommt es bei diesem Denkansatz lediglich darauf an, die Ortsveränderung frei von diesen Mehrfachbesetzungen gleicher Orte zu halten, um Beschleunigungen beliebiger Stärke zu erhalten, die frei von Trägheit bleiben. Interstellare Raumfahrt wird dann möglich.

Frei von Mehrfachbesetzungen des Ortes und damit von Trägheit sind jene Ortsveränderungen, die für den Mikrokosmos der Physiker de Broglie beschrieb. Liegt diese Form der Ortsveränderung vor, so behält ein Körper seine Ortsveränderung unverändert bei, weil keine Trägheit auftritt, die diese im Sinne von Trägheit hemmen könnte.

Interessant dabei:

Es lässt sich zeigen, dass im Mikrokosmos die trägheitsbehaftete Form der Ortsveränderung in jene Form umschlägt, die frei von Trägheit bleibt, wenn der Zufall in der Ortsveränderung unterdrückt wird. Der trägheitsfreie kalorische und elektrische Energietransport in einem Supraleiter beruht vermutlich auf solch einer Unterdrückung des Zufalls in der Ortsbesetzung.

Daher lässt sich bereits heute ein Antrieb denken, der mit Hilfe eines zufallsfrei beschleunigten Suprasolids, eine Form des Suprafluids, mit den technischen Mitteln unserer Zeit eine Form der Beschleunigung erzeugt, die jener des Freien Falls gleicht und die daher trägheitsfrei bleibt.

Das ist - grob verkürzt - der Inhalt dieses völlig neu überarbeiteten Buches.

Natürlich glaubt mir heute kein Mensch, dass die Physik mit Newton das Trägheitsprinzip 300 Jahre falsch verstanden hat.  Natürlich glaubt mir heute kein Mensch, dass die spezielle Relativitätstheorie mit der Lorentz-Transformation lediglich die Wellenkinematik der oben kurz hergeleiteten Trägheit erfasst.  

Und natürlich glaubt mir heute kein Mensch, dass wir vor einer Revolution der Technik stehen, aber auch exakt an dieser vorbeimarschieren könnten, wenn wir das Bewegungsmodell der Physik nicht noch einmal hinterfragen.
Die Eleaten taten dies schon vor 2.500 Jahren.  Wir sollten das heute noch einmal tun, wenn wir unsere Zukunft im Weltraum sehen und nicht in Kämpfen um die letzten Ressourcen dieses Planeten.

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Dieses Buch ist bewusst nicht kopiergeschützt, damit Sie es, nachdem es von Amazon innerhalb von Sekunden auf ihren Computer gesandt wurde, in jedes gewünschte Format konvertieren und dann in aller Ruhe lesen können. Auch gedruckt vom Blatt. Umfang dann ca. 60 DIN-A-4-Seiten.