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500 Jahre vor Christus weissagte der griechische Philosoph Parmenides, dass die Welt nur und ausschliesslich gleichzeitig und auch nur in der Gegenwart bestehe. Ein in sich abgeschlossener Zeitpunkt von gleichzeitiger Gegenwart der Materie folge einem vorhergehenden. Die Materie existiere daher nicht etwa aus sich selbst heraus, sondern sei das ständig erneuerte Erleben einer Idee von Materie - von Geist.
Mit dieser Lehre nahm Parmenides die Entdeckung der Quanten, die Entdeckung der immer gleich zu messenden Lichtgeschwindigkeit und sogar das modernste Verstehen von Geist, Materie und Gott vorweg. Zumindest dann, wenn man ihn nicht nur als den Vater der Philosophie betrachtet, sondern seine alte Lehre mit neuen Einsichten wiederbelebt. Das ist die Aufgabe dieses Buches.

Rezension:
Selten habe ich ein so intelligentes und gleichzeitig unterhaltsames Werk wie dieses gelesen. Der Autor beschäftigt sich mit der Frage nach der Beschaffenheit unserer Welt, unserer selbst und dem Verhältnis von Bewusstsein zur sogenannten "Objektiven Realität".
Er tut dies auf äußerst
spannende und gleichzeitig unterhaltsame Art und zeigt uns anhand
verschiedener Phänomene und Paradoxa, dass diese Welt durchaus
nicht so banal und einfach ist wie sie unserem Alltagsdenken
vielleicht erscheint. Ohne sich in esoterischen Spekulationen zu
verirren führt uns Dieter Schulz auf einen Weg, der sich streng
an wissenschaftliche Erkenntnisse hält und durch seine innere
Logik auch für den Skeptiker leicht nachvollziehbar ist.
Weder missionierend noch langweilend hält uns der Autor von der
ersten bis zur letzten Seite in unterhaltsamer, staunender
Spannung, ein Buch dass man einfach gelesen haben muss, ich
konnte es jedenfalls bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand
legen. Ein wunderbares Werk für all jene, die bereits ahnen,
dass unsere Welt nicht nur ganz anders ist als wir uns heute
vorstellen, sondern auch ganz anders als wir uns je vorstellen
können.
Dr. A. Franke, Wandlitz